Barbados
Barbados in der Karibik

Barbados

Barbados ist die östlichste Insel der Kleinen Antillen. Ihre Besonderheit ist die ländliche Beschaffenheit, im Gegensatz zu ihren Nachbarinseln, 'Inseln über dem Winde' sind hier wenige Anhöhen und Berge zu finden. Der höchste Punkt auf Barbados bildet der Berg Mount Hillaby mit seinen 340 Metern. Barbados befindet sich im Atlantischen Ozean, östlich von seinen anderen Nachbarinseln, den 'Westindischen Inseln'.
 
Insel Barbados
 
Die Hauptstadt von Barbados, Bridgetown, liegt in der Gemeinde St. Michael. Weitere große Städte auf Barbados sind Holetown, Oistins, sowie Speightstown.
 
Viele Informationen zu der Insel kann man sich beim Karibik Reiseführer besorgen der auch für Besucher interessant ist die dort einmal einen Urlaub verbringen möchten.
 
Die Insel Barbados
 

Geologie

Barbados liegt genau auf der Stelle, wo sich die Südamerikanische und die Karibische Platte treffen. Dies führt dazu, dass Sedimente auf Barbados geschwemmt werden und die Insel stetig wächst, auch wenn nur minimal.

Durch Erosion von Gestein im Nordosten der Insel ist es dazu gekommen, dass sich diverse Höhlenformationen gebildet haben, welche heute unter anderem als Touristenattraktionen genutzt werden. Dazu gehören als bekannteste Höhlen ihrer Art Harrison's Cave und Welchman Hall Gully.

Klima

Das Klima auf Barbados lässt sich generell in zwei verschiedene Saisons einteilen. Zum einen die Saison von Juni bis Dezember, welche einen signifikant höheren Niederschlag hat als die Saison von Dezember bis Mai und somit auch als Regenzeit bezeichnet wird. Für Touristen ist aus diesem Grund ein Urlaub in den ersten Monaten des Jahres zu empfehlen, sofern sie die Sonne genießen möchten.

Die Temperaturen auf Barbados sind hingegen über das Jahr hinweg konstant. Es sind nur minimale Unterschiede zwischen der Regen- und der Trockenzeit zu finden, welche sich auf ca. 2 Grad Celsius belaufen. Die Durchschnittstemperatur beträgt 26 Grad Celsius.

Auf Grund seiner geographischen Lage auf der Schwelle zwischen zwei Erdplatten und in einem subtropischen Gebiet ist Barbados unregelmäßig einigen Naturereignissen ausgesetzt. Hierzu gehören Erdbeben, Erdrutsche, sowie Hurricanes. Durch seine sehr östliche Lage ist Barbados aber nur selten von Hurricanes betroffen. Der letzte starke Sturm, welcher Barbados heimsuchte war 1955.

Pflanzen

Die Insel hatte einst einen tropischen Regenwald vorzuweisen, welche fast die komplette Landschaft bedeckte. Davon ist heutzutage kaum noch etwas zu sehen, Zuckerrohrplantagen sind heute vorwiegend zu sehen. Lediglich ein geschützter Bereich von 18 Hektar ist aktuell noch vorhanden.

Bewohner

Die Bewohner von Barbados werden Barbadier genannt und bestehen zu ca. 90% aus Nachkommen von afrikanischen Sklaven. Die restlichen 10% setzen sich aus Weiße britischer Abstammung, sowie Asiaten und Mulatten zusammen.

 
Künstliche Inseln die von Menschen gebaut worden sind gibt es im Emirat Dubai in den VAE die aber auch sehr beeindruckend sind wo sich Hotels befinden.
 

Die Glaubensrichtungen sind vielseitig. Der prozentual am größten vorherrschende Glaube ist der Anglikanismus, danach folgt die Pfingstbewegung und der Katholizismus. Die Bewohner von Barbados haben sich in Ballungspunkten zusammengefunden.

Knapp 1/3 aller Inselbewohner wohnen in der Hauptstadt Bridgetown, das macht ca 100.000 Menschen aus. Ein weiteres 1/3 hat sich an der Süd- und Westküste niedergelassen. Die restlichen Bewohner leben über die Insel verteilt.

Wirtschaft

Die Zuckerindustrie wurde seit der Gründung von Barbados als Haupteinnahmequelle genutzt. In den 1990er Jahren entwickelte sich dann ein Trend, die Handwerksindustrie nahm verstärkt zu und machte große Absätze. Hinzu kam das steigende Interesse von Touristen die Insel zu besuchen, da sie auf Grund ihres Klimas ein ideales Urlaubsziel darstellt.

Darüber hinaus konnte sich die Wirtschaft zunehmend auf die Ölförderung ausrichten, vor Barbados liegt eine Rohölquelle mit geschätzt mehr als 2 Mio. Barrel Öl.

Besonderes

Barbados war die Übungsinsel für die HARP-Gun von Gerald Bull. Eine Kanone, welche Geschosse in über 100 Kilometer Höhe schießen konnte. Die Überreste sind heute noch zu finden und für Touristen frei zugänglich.

Die Insel hat einige berühmte Persönlichkeiten vorzuweisen. Beispielsweise Ryan Brathwaite, welcher im Jahr 2009 bei der Leichtathletik Weltmeisterschaft im 110 Meter Hürdenlauf die Goldmedaille gewann.